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Während der Reise bei Psoriasis

Psoriasis

Während der Reise

Vorsicht vor Infekten!

Menschen mit Psoriasis sind durch ihre Medikation/Therapie besonders anfällig für bakterielle oder durch Viren ausgelöste Infekte und sollten daher im Urlaub besonders vorsichtig sein. Ein paar einfache Regeln – insbesondere bei Reisen in Ländern mit niedrigem Hygienestandard – helfen, Infekte zu vermeiden.

Hygiene-Tipps für den Urlaub

  • Denken Sie an die Grundregel: „Boil it, cook it, peel it or forget it!“ (auf Deutsch: „Koche es, gare es, schäle es oder vergiss es!“)
  • Achten Sie darauf, dass Milch und Milchprodukte abgekocht sind.
  • Verzichten Sie auf lauwarme oder rohe Speisen.
  • Meiden Sie Speiseeis und Eiswürfel.
  • Meiden Sie rohes Obst, Gemüse und Salat. Wenn Sie Früchte schälen, waschen Sie zunächst die Frucht und dann Ihre Hände, bevor Sie mit dem Schälen beginnen.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Trinken Sie jedoch nur Wasser oder andere Getränke aus original verschlossenen Flaschen und kein Leitungswasser! Benutzen Sie auch zum Zähneputzen kein Leitungswasser.
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände.
  • Schützen Sie sich auch vor anderen Infektionen: Vollklimatisierte Hotelzimmer sind oft zu kühl, so dass Bronchitis, Husten und Schnupfen die Folge sein können.
  • Erkundigen Sie sich bei Ihrem behandelnden Arzt, ob er Ihnen vorsorglich ein Medikament verschreiben kann, falls es doch zu einer Infektion kommen sollte.
  • Vor allem bei Reisen in Gebieten mit schwülwarmem, tropischem Klima sollte auf eine optimale Hautpflege und Hautreinigung (z.B. Syndets mit antimikrobiellen Zusätzen) geachtet werden, da Patienten mit immunsupprimierenden Medikamenten auch zu verschiedenen Hautinfektionen neigen können.

Mit Medikamenten unterwegs

Lassen Sie sich noch vor Reisebeginn eine ausreichende Menge Ihrer Medikamente verschreiben – inklusive einer Reserve für etwaigen Verlust oder Verzögerungen bei der Rückreise.

Sind Sie mit dem Flugzeug unterwegs, sollten Ihre Medikamente für die gesamte Reisedauer im Handgepäck mitgeführt werden. In der Regel sind bei Medikamenten in Tablettenform keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen. Wenn Sie Injektionshilfen oder Spritzen dabei haben, ist bei Flugreisen eine besondere Planung notwendig. Die genauen Vorgaben, wie beim Transport vorgegangen werden soll und was zu beachten ist, können Sie abhängig von der Fluggesellschaft erfragen.

Erkunden Sie sich auch nach den aktuellen geltenden Sicherheitsbestimmungen, u.a. zur Mitnahme von Flüssigkeiten, damit es keine Überraschungen an der Sicherheitskontrolle gibt. Wenn Sie eine Pauschalreise gebucht haben, können Sie sich dazu an das Reiseunternehmen wenden. Ihre Medikamente werden übrigens beim Durchleuchten des Handgepäcks bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen nicht beschädigt.

Korrekte Kühlung ist wichtig

Vor allem bei Biologika ist es wichtig, dass sie lichtgeschützt gelagert, transportiert und permanent gekühlt werden.

Für Reisen im Auto können Kühlboxen, die an den Zigarettenanzünder angeschlossen werden, für die gewünschte Temperatur sorgen. Wenn Sie während eines Urlaubs die Minibar in Ihrem Hotelzimmer als Kühlung für Ihr Medikament nutzen, achten Sie darauf, dass sich beim Verlassen des Raumes der Strom und damit auch die Kühlung nicht automatisch abschaltet. Sollte dies in Ihrem gebuchten Hotel der Fall sein, kann die Funktion gegebenenfalls auch ausgeschaltet werden. Während eines Fluges sollten Biologika in einer Kühltasche im Handgepäck an Bord transportiert werden. Die Temperaturen im Frachtraum sind zu niedrig. Empfehlenswert ist es, sich vorab zu erkundigen, welche Art von Kühlakkus erlaubt sind oder ob es an Bord Kühlmöglichkeiten gibt.

Sonne und Sonnenempfindlichkeit

Schönes Wetter wünscht sich jeder im Urlaub. Doch für einen unbeschwerten Sonnengenuss ist der richtige Sonnenschutz wichtig – völlig unabhängig von einer chronisch-entzündlichen Erkrankung wie Psoriasis. Zudem können Sonne, hohe Temperaturen sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit den Kreislauf belasten. Besonders wichtig bei heißem Wetter ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Tipps zum Sonnenschutz:

  • Sonnenschutzmittel mit UVA- und UVB-Filtern benutzen.
  • Sonnenschutz mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbaden auftragen und mehrmals am Tag den Sonnenschutz erneuern, insbesondere nach dem Baden oder Schwitzen.
  • Alle Körperpartien großzügig mit Sonnenschutz eincremen – Ohren und Füße nicht vergessen!
  • Auch Kleidung ist ein Schutz vor Sonneneinstrahlung, wobei der tatsächliche Sonnenschutzfaktor von der Gewebedichte abhängt. Ein nasses, weißes Baumwoll T-shirt bietet beispielsweise nur sehr wenig Schutz. Es gibt allerdings spezielle Kunststoffgewebe, die einen Sonnenschutzfaktor von bis zu 80 erreichen. Informieren Sie sich dazu bei Ihrem Hautarzt oder in Sportgeschäften.
  • Sich im Schatten zu sonnen ist für die Haut verträglicher, aber auch hier ist ein Sonnenschutz notwendig, da selbst im Schatten die Sonnenstrahlen einen Sonnenbrand verursachen können.
  • Keine langen Sonnenbäder, insbesondere nicht zwischen 11.00 und 16.00 Uhr, hier ist die schädliche UV-Strahlung am intensivsten.
  • Bewölktes Wetter sollte nicht unterschätzt werden, die Sonne hat trotzdem ihre Wirkung.

Lichtempfindlichkeit durch Medikamente

Einige Medikamente führen auch bei korrekter Dosierung dazu, dass die Haut empfindlicher gegenüber Sonneneinstrahlung wird und mit Röte, Ausschlag und Juckreiz reagiert. Das können Arzneien der Psoriasis-Behandlung (Cremes, Salben oder Tabletten) sein wie auch andere Medikamente. Grundsätzlich sollte man nach dem Auftragen von äußerlichen Medikamenten, also Cremes oder Salben, nicht direkt in die Sonne gehen, sondern mindestens 30 Minuten warten. Intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden und ein Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor über 30 benutzt werden, wenn mit diesen Medikamenten behandelt wird. Zu den Wirkstoffen, die zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit führen können, gehören Sulfasalazin, Aziathioprin und MTX. Eventuell können Sie diese Medikamente auch abends einnehmen. Sprechen sie mit Ihrem behandelnden Arzt: Er kann Sie beraten, ob in Ihrem Fall besondere Vorkehrungen notwendig sind.

Achtung: Bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes kann es durch die Sonne zu einer Aktivierung der Grunderkrankung kommen!

Malaria-Prophylaxe

Malaria ist eine Erkrankung, die sich vor allem durch hohes, wiederkehrendes bis periodisches Fieber und Schüttelfrost zeigt und in tropischen und subtropischen Ländern weit verbreitet ist. Eine Malaria-Impfung gibt es nicht, es können jedoch Medikamente eingenommen werden, die eine Erkrankung vorbeugen. Welche Malaria-Prophylaxe sinnvoll ist, entscheiden Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Arzt. Einen hundertprozentigen Schutz gegen Malaria, das von einer bestimmten Mückenart übertragen wird, gibt es nicht. Am besten ist es, dafür zu sorgen, dass man gar nicht erst gestochen wird: Moskitonetze und lange Kleidung, besonders in den Abendstunden, sind daher wichtige Maßnahme in Malariagebieten. Wenn während der Reise oder bis zu mehreren Monaten nach der Rückkehr Fieber auftritt, sollte sofort ein Arzt aufgesucht und die Erkrankung ausgeschlossen werden.

Zeitverschiebung

Bei Flügen in eine andere Zeitzone kann die biologische Uhr aus dem Gleichgewicht geraten, der sogenannte Jetlag macht sich bemerkbar. Bei mehreren Stunden Zeitunterschied passt sich die innere Uhr nur langsam an die neue Zeit an, etwa 1 bis 1,5 Stunden pro Tag. Der Körper wird dann zunächst nicht zur richtigen Tageszeit müde oder hungrig. Ein paar Vorkehrungen können helfen, einen Jetlag leichter zu überwinden und so Stress zu vermeiden.

Tipps gegen Jetlag

  • Schon zwei bis drei Tage vor Reisebeginn kann der Schlaf ein wenig an die neue Zeit angepasst werden. Bei einem Flug nach Westen (etwa in die USA), wird das Zubettgehen weiter in die Nacht verschoben. Genau umgekehrt ist es bei Flügen nach Asien, dann heißt es, früher ins Bett zu gehen.
  • Während des Fluges können die Essenszeiten schon an die Zeit am Urlaubsort angepasst werden. So wird der Körper frühzeitig auf die neue Uhrzeit eingestimmt.
  • Das Gleiche gilt auch für das Schlafen. Während des Fluges sollten Sie nur dann schlafen, wenn am Ziel Nacht ist. Das sollte auch nach der Ankunft weiter bedacht werden. Auch wenn der Körper nach Schlaf verlangt, sollte dem tagsüber nicht nachgegeben werden. Das zögert die Umstellung nur hinaus.
  • Helles Licht hilft gegen die Müdigkeit. Es stoppt die Produktion des müdigkeitssteigernden Hormons Melatonin.

Viele Medikamente werden ein- oder zweimal täglich angewendet bzw. eingenommen. Dies sollte auch nach der Zeitverschiebung beibehalten werden. Da der übliche Einnahmezeitpunkt bei mehreren Stunden Zeitverschiebung jedoch unter Umständen mitten in die Nacht verlegt ist, kann es sinnvoll sein, die Einnahme anzupassen. Medikamente, die nicht täglich angewendet werden, können auch im Urlaub in der Regel zur gewohnten Uhrzeit im gleichen Intervall angenommen. Der behandelnde Arzt kann genaue Auskunft dazu geben, wie mit der Medikamenteneinnahme bei einer Zeitverschiebung verfahren werden soll.

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