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Vorbereitung und Urlaubsplanung bei Psoriasis

Psoriasis

Vorbereitung und Urlaubsplanung

Eine gelungene Reise, fernab vom Alltag, ist eine Wohltat für Körper und Seele. Ob eine Aktivreise in die Berge, eine Kulturreise nach Italien oder ein Strandurlaub am Mittelmeer: Eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung wie Psoriasis ist kein Hindernis für Ihre Traumreise. Mit einer lang anhaltend wirksamen Behandlung von Psoriasis kann das Reisen heute wesentlich erleichtert werden. Sind die Beschwerden unter Kontrolle, kann sich der Urlaub ganz nach Ihren persönlichen Wünschen richten, anstatt an die Erkrankung angepasst werden zu müssen.

Entscheidend für eine unbeschwerte Reise ist eine gute Vorbereitung, besonders bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Psoriasis. Es gibt viele Länder, die eine Reise wert sind. Welche Vorbereitungen getroffen werden müssen, hängt hauptsächlich vom Ziel und der Art des Reisens ab. Klima und geografische Bedingungen können Einfluss auf Ihre Psoriasis haben. So wirken sich etwa Sonne und Salzwasser erfahrungsgemäß bei Menschen mit Psoriasis positiv auf die Haut aus. Darüber hinaus sollten Sie über die medizinischen Voraussetzungen im Urlaubsland Bescheid wissen, falls es wider Erwarten während der Reise zu einem Schub kommt.


In jedem Fall sollte die Krankheitsaktivität bei der Reiseplanung berücksichtig werden. Wenn Ihre Psoriasis aktiv ist, kann es je nach Ausprägung besser sein, auf ferne Ziele zu verzichten oder die Reise zu verschieben. Auch bei geringer Krankheitsaktivität kann eine lange An- und Abreisedauer anstrengend sein. Nahegelegene Reiseziele bieten die gewohnten hygienischen Voraussetzungen und gewährleisten auch im Falle der Verschlechterung des Gesundheitszustands optimale ärztliche Versorgung. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt über Ihre Reisepläne, er kann Sie individuell beraten.

Berge oder Meer?

Das trockene, warme Klima der Mittelmeerküste wird von vielen Psoriasis-Patienten als wohltuend beschrieben. Besonders geeignet ist die angenehme, stabile Wetterlage im Frühjahr und Herbst, wenn die Hitze nicht zu intensiv ist. Gerade im Herbst bietet ein Urlaub in warmen Küstengebieten die Möglichkeit, dem zentraleuropäischen kalten und nassen Wetter zu entfliehen. Das tut zudem dem Gemüt gut! Doch auch das Mittelgebirgsklima – zwischen 400 und 700 Meter über dem Meeresspiegel – ist für Menschen mit Psoriasis günstig. Insbesondere höhere Berge sind empfehlenswert. Hochgebirgsklima herrscht in Regionen zwischen 1200 und 2000 Metern über dem Meeresspiegel, etwa in den Alpen. Es ist durch fehlende Hitze, leichten Wind und direkte Sonneneinstrahlung geprägt.

Besonders gut geeignet für Psoriatiker sind Regionen mit
  • stabiler Wetterlage
  • warmem und trockenem Umfeld
  • sonnigem Klima (ideal mit Schatten spendendem Umfeld)
  • reiner Luft
  • niedrigen Temperaturunterschieden
Negative Auswirkungen für Psoriatiker haben Regionen mit
  • starken klimatischen Extremen
  • starker bis sehr starker Hitze
  • schwülwarmem tropischen Klima
  • raschem Wechsel von Hoch- und Niederdruck-Wetterlagen
  • tagelangem Nebel

Schwitzen?

Wandern, Strand oder Städtetour, beim Sommerurlaub bleibt das Schwitzen in der Regel nicht aus. Grundsätzlich ist das bei Psoriasis kein Problem. Mit lockerer und atmungsaktiver Kleidung können Reibungspunkte durch das Schwitzen umgangen werden. Ungünstig können sich allerdings übermäßiges starkes Schwitzen oder auch ein Hitzestau auswirken und z.B. Juckreiz auslösen. Eine gute Hautpflege hilft, Irritationen zu vermeiden.

Auto oder Flugzeug? Bus oder Bahn?

Reisen Sie am besten so stressarm wie möglich. Dafür kann auch die Wahl des Verkehrsmittels ausschlaggebend sein. Es gibt unterschiedliche Vorteile für die verschiedenen Alternativen: Eine Autofahrt bietet z.B. die Möglichkeit, jederzeit Pausen einzulegen, während man mit einem Flugzeug schneller an ferne Ziele gelangt. Betroffene von Psoriasis sollten bei der Wahl darauf achten, dass genügend Bewegungsspielraum über die gesamte Reisezeit vorhanden ist. Über längere Zeit an einen Sitzplatz gebunden zu sein, kann zur Qual werden. Um die Gelenke zu schonen, sollten Sie darüber hinaus Rollkoffer benutzen. Für das Handgepäck empfiehlt sich ein Rucksack. Außerdem sollten Sie auf bequeme und atmungsaktive Kleidung achten, da Schwitzen und Reibung die Haut reizen kann.

Das sollten Sie beachten, wenn Sie sich für ein Verkehrsmittel entscheiden:

Anreise mit dem Auto:
  • Ist genügend Beinfreiheit vorhanden?
  • Sind regelmäßige Pausen geplant?
  • Ist die Gesamtstrecke in ausreichend viele Teilstrecken unterteilt?
Anreise mit dem Bus:
  • Sitzplatz mit genügend Beinfreiheit anfragen
  • während der Fahrt leichte Beinübungen im Bus machen
  • Pausen für kleine Spaziergänge nutzen
Anreise mit der Bahn:
  • Sitzplatzreservierung nicht vergessen
  • Sitzplätze in Abteilen verfügen über mehr Beinfreiheit
  • während der Fahrt regelmäßige „Spaziergänge“ im Zug
Anreise mit dem Flugzeug:
  • Sitzplätze mit mehr Beinfreiheit - z.B. bei den Notausstiegen - buchen
  • während des Fluges leichte Beinübungen machen

Reiseversicherungen

Das Spektrum der angebotenen Reiseversicherungen ist groß und deckt viele Eventualitäten ab, die einem erholsamen Urlaub im Wege stehen können. Sie müssen individuell für sich entscheiden, ob eine Reiseversicherung sinnvoll ist, und wenn ja, welche. Für Betroffene von Psoriasis ist es wichtig, vor Versicherungsabschluss abzuklären, ob diese auch greift, wenn der Versicherungsfall mit der Erkrankung in Zusammenhang steht. Häufig ist dies nämlich ausgeschlossen. Vor Versicherungsbeginn sollten Sie sich außerdem vom Arzt bescheinigen lassen, dass das gesundheitliche Befinden eine Reise zulässt und eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Reisezeitraum nicht zu erwarten ist.

Reisekrankenversicherung

Im Urlaub sollte in jedem Fall ein Krankenversicherungsschutz bestehen. Erkunden Sie sich im Rahmen der Reiseplanung, ob Ihre Krankenversicherung auch im Reiseland oder über den gesamten Reisezeitraum gilt. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte – die automatisch auf der Rückseite der e-card aufgedruckt ist – können Krankenversicherte in den EU-Mitgliedstaaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz medizinische Leistungen bei Unfällen oder akuten Erkrankungen durch das jeweilige Gesundheitssystem erhalten. Mit einigen außereuropäischen Staaten besteht darüber hinaus ein Sozialversicherungsabkommen bezüglich der Krankenversicherung. Dazu gehören Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Serbien-Montenegro und die Türkei. Für die Inanspruchnahme von Leistungen werden unterschiedliche Auslandskrankenscheine benötigt.

Auch wenn die medizinische Grundversorgung im Urlaubsland durch die Krankenversicherung gewährleistet ist, kann eine Reisekrankenversicherung für zusätzliche Leistungen – etwa für einen medizinisch notwendigen Heimtransport – sinnvoll sein. Viele Versicherungen bieten kostengünstige Jahrespolizzen für Reisekrankenversicherungen an. Auch hier ist es wichtig, sicherzustellen, dass eine Gesundheitsverschlechterung der chronischen Erkrankung im Versicherungsschutz inbegriffen ist und eine freie Arztwahl im Ausland ermöglicht wird.

Reiseapotheke

Denken Sie beim Kofferpacken auch an die allgemeine Reiseapotheke, die Ihnen bei kleinen Zwischenfällen hilft. Ihr behandelnder Arzt oder Apotheker kann Sie bei der Auswahl der geeigneten Medikamente beraten.

Zur Grundausstattung einer Reiseapotheke gehören:
  • Desinfektionsmittel für Wunden
  • Verbandsmaterial, Pflaster, Schere und Pinzette
  • Fieberthermometer
  • Medikamente gegen Durchfall und Erbrechen
  • Medikamente gegen Schmerzen und Fieber
  • Salbe oder Gel gegen Allergien, Insektenstiche und Sonnenbrand
  • Breitbandantibiotikum: Können in Absprache mit Ihrem Arzt für akute Fälle mitgenommen werden

Reiseimpfungen

Bevor die Fahrt in den Urlaub angetreten wird, sollten Sie sich rechtzeitig – insbesondere bei exotischen Reisezielen – über den für das Reiseland empfohlenen Impfschutz informieren. Informationen zu länderspezifischen Impfempfehlungen für das Reiseziel können beim Institut für Reise- & Tropenmedizin in Erfahrung gebracht werden.

Daneben sollten Sie überprüfen, ob der empfohlene Standardimpfschutz aufgefrischt werden sollte, z.B. Tetanus, Diphterie oder Keuchhusten. Der Österreichische Impfplan mit den aktuellen Empfehlungen ist beim Bundesministerium für Gesundheit erhältlich. Bei Menschen mit Psoriasis kann es durch die Erkrankung oder auch durch die Einnahme bestimmter Medikamente zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen kommen. Impfungen können daher besonders empfehlenswert sein. Werden Medikamente eingenommen, die Auswirkungen auf das Immunsystem haben (sogenannte Immunsuppressiva oder Biologika), spielt die Art des Impfstoffes eine wesentliche Rolle.

Auf den Impfstoff kommt es an

Generell wird zwischen Tot- und Lebendimpfstoffen unterschieden. Ein Lebendimpfstoff besteht aus geringen Mengen lebenden Krankheitserregers. Diese sind so abgeschwächt, dass sie die Krankheit nicht auslösen können. Nach der Impfung können jedoch für einige Tage ähnliche Beschwerden wie durch die Erkrankung selbst auftreten. Totimpfstoffe dagegen enthalten abgetötete Krankheitserreger oder Bruchstücke davon. Totimpfstoffe sind normalerweise für Psoriatiker unbedenklich, Lebendimpfstoffe können hingegen bei einem eingeschränkten Immunsystem zu Komplikationen führen. Daher gelten hier deutliche Einschränkungen, die von der Krankheitsaktivität und der Immunsuppression abhängig sind. Welche Impfungen für Sie persönlich sinnvoll sind, sollten Sie ausführlich und rechtzeitig vor der Reise mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

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