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Reiseplanung entzündliche Rheumaerkrankungen

Reisen

Was Sie bei der Reiseplanung beachten sollten

Für chronisch Kranke ist es besonders wichtig, einen Urlaub gut zu planen und vorzubereiten. Was ist bei der Auswahl des Reisezieles zu bedenken? Welches Verkehrsmittel ist das Richtige? Was muss beim Transport der Medikamente beachtet werden? Welche Reiseversicherungen gibt es? Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zur Reiseplanung.

Über die Wahl der Reiseversicherung

Es gibt zahlreiche Versicherungen, die für eine Reise mehr oder weniger sinnvoll sein können – das gilt für gesunde genauso wie für chronisch kranke Menschen. Jedoch ist für einen Rheumatiker die Wahrscheinlichkeit, eine Reise nicht antreten zu können oder vorzeitig abbrechen zu müssen, unter Umständen höher als bei einem gesunden Menschen. Folgende Versicherungen kommen in Frage:

Reiserücktrittsversicherung: Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung, die schubweise verläuft, müssen immer auf Unerwartetes gefasst sein. Kann eine Reise nicht angetreten werden, müssen Stornogebühren oder teilweise sogar der volle Reisepreis bezahlt werden. Eine Reiserücktrittsversicherung übernimmt dann die anfallenden Kosten. Schon bei der Buchung der Reise sollten sich Rheumatiker über Stornogebühren genau informieren, denn je nach Reiseveranstalter sind die anfallenden Kosten unterschiedlich hoch.
Reisekrankenversicherung: Diese Versicherung ist insbesondere für Rheumatiker wichtig, da die Kosten für eine medizinische Behandlung im Ausland sehr hoch sein können. Rheumatiker sollten darauf achten, dass auch eine Gesundheitsverschlechterung der chronischen Erkrankungen im Versicherungsschutz inbegriffen ist. Und – sofern gewünscht – eine freie Arztwahl im Ausland ermöglicht wird. Zudem deckt eine solche Versicherung auch den medizinisch notwendigen Rücktransport ab. Manche Versicherer übernehmen hierbei nicht nur die Kosten bei „medizinischer Notwendigkeit“, sondern auch wenn der Transport „medizinisch sinnvoll“ ist. Das bedeutet, dass der Wunsch nach Hause zu kommen berücksichtigt wird.
Reiseabbruchversicherung: Dies ist eine Ergänzung zur Reiserücktrittsversicherung. Muss die Reise wegen Krankheit bzw. eines akuten Rheuma-Schubes abgebrochen werden, erstattet die Versicherung den Wert des Resturlaubes, zum Beispiel Hotelkosten, und die eventuellen Mehrkosten, die durch die unplanmäßige Rückreise entstehen, zum Beispiel Flugkosten.
Beachten Sie: Bevor Sie eine Versicherung abschließen, klären Sie mit dem Versicherer, ob die Kosten auch im Fall einer Verschlechterung der bereits vorliegenden chronischen Erkrankung übernommen werden. Lassen Sie sich außerdem vor Versicherungsbeginn vom Arzt einen guten Gesundheitszustand bescheinigen.

Wohin kann die Reise gehen?

Es gibt viele Länder, die sicherlich eine Reise wert sind. Da geografische und klimatische Bedingungen einen Einfluss auf rheumatische Erkrankungen haben können, sollten diese in der Urlaubsplanung Berücksichtigung finden. So sind z. B. starke Klimareize für die Erkrankung nicht förderlich. Daher sollten Patienten mit mittlerer bis hoher Entzündungsaktivität die Entscheidung, wohin die Reise gehen soll, sorgfältig abwägen und gegebenenfalls Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten.

Suchen Sie Regionen mit

  • stabiler Wetterlage
  • warmen und trockenem Umfeld
  • sonnigem Klima (ideal mit Schatten spendendem Umfeld)
  • reiner Luft

Meiden Sie Regionen mit

  • starken Extremen
  • starker bis sehr starker Hitze
  • schwülwarmem tropischen Klima
  • raschem Wechsel von Hoch- und Niederdruck-Wetterlagen
  • nassem und kaltem Wetter
  • tagelangem Nebel

Empfehlenswert für Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sind z. B. Mittelmeerküstengebiete: Das trockenwarme Klima wird von sehr vielen Rheumatikern als wohltuend beschrieben. Ganz besonders geeignet ist hier die stabile Wetterlage im Frühjahr und Herbst, wenn die Hitze nicht zu intensiv ist. Im Herbst, wenn das Wetter in Österreich nass und kalt wird, kann ein Urlaub in warmen Küstengebieten wieder für mehr Beweglichkeit sorgen.
Auch das Mittelgebirgsklima in Regionen zwischen 400 und 700m über dem Meeresspiegel (z. B. Südtirol) bietet sich an: Die niedrigen Temperaturunterschiede und gleichmäßige, niedrige Luftfeuchtigkeit wirken sich positiv auf den Allgemeinzustand eines Rheumatikers aus. In Hochgebirgsklima-Regionen zwischen 1200 und 2000m über dem Meeresspiegel (z. B. in den Alpen oder Norwegen) kommen Rheumatiker auch auf ihre Rechnung, denn die fehlende Hitze und der leichte bis mäßige Wind können ihr Wohlbefinden steigern.
Besondere Empfehlung für Patienten mit Psoriasis Arthritis (PsA): PsA-Patienten profitieren von einer Thalasso-Therapie (die Behandlung mit kaltem oder erwärmten Meerwasser, Meeresluft, Sonne, Algen, Schlick und Sand) am Toten Meer. Eine solche „Heilbehandlung durch das Meer“ kann jedoch auch am Atlantik, am Mittelmeer oder an Nord- und Ostsee durchgeführt werden.

Auto oder Flugzeug? Bahn oder Bus?

Ein Urlaub sollte schon bei der Anreise beginnen und nicht erst im Urlaubsland. Daher empfiehlt es sich, so stressarm wie nur möglich zu reisen. Rheumatiker sollten bei der Wahl des richtigen Verkehrsmittels darauf achten, dass genügend Bewegungsspielraum über die gesamte Reisezeit vorhanden ist. Über längere Zeit an einen Sitzplatz gebunden zu sein, kann sonst zur Qual werden.
Um die Gelenke zu schonen, sollten Trolleys benutzt werden und für das Handgepäck empfiehlt sich ein Rucksack oder eine Umhängetasche.

Unterwegs mit Medikamenten

Bevor die Reise beginnt, sollten Sie darauf achten, dass die regelmäßig erforderlichen Kontrollen des Blutbildes sowie der Leber- und Nierenwerte nicht versäumt werden. Bei stabilen Werten ist dann eine kurzfristige Streckung der Kontrollabstände möglich. Kurz vor einer Reise sollten Sie jedenfalls eine Umstellung der Medikamente vermeiden, da es eventuell zu damit verbundenen Nebenwirkungen kommen kann. Und: Nehmen Sie besser ein paar mehr Tabletten mit, als für die Dauer der Reise notwendig sind. Es kann immer zu Verspätungen oder Verlust kommen.
Grundsätzlich sollten Sie alle Medikamente im Handgepäck transportieren. In der Regel können Medikamente in Tablettenform ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen mitgeführt werden. Jedoch ist gerade bei starken Schmerzmitteln, die zu der Gruppe der Opioide gehören, eine ärztliche Bescheinigung für die Einfuhr ins Ausland notwendig.
Und Spritzen? Besondere Vorsichtsmaßnahmen sind hier bei Flugreisen notwendig. Circa zwei Wochen vor Abflug sollten Sie die entsprechende Fluggesellschaft über die Mitnahme der Spritzen informieren. Auch diese gehören ins Handgepäck und sollten vor Abflug beim Bordpersonal abgegeben werden.
Wenn Sie Biologika mitführen, dann müssen diese permanent gekühlt werden. Rheumapatienten, die Biologika einnehmen, sollten diese auf Reisen in einer geeigneten Kühltasche aus der Apotheke oder dem Fachhandel transportieren. Der Laderaum eines Flugzeugs ist für den Transport nicht geeignet, da es dort zu Temperaturabfällen kommen kann. Das heißt, dass auf Flugreisen die Kühltasche unbedingt mit ins Handgepäck gehört. Zur korrekten Lagerung Ihres Medikamentes beachten Sie bitte die entsprechende Gebrauchsinformation.

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