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Reisen entzündliche Rheumaerkrankungen

Reisen

Unterwegs mit entzündlichem Rheuma

Wer an einer chronisch-entzündlichen Rheumaerkrankung leidet, sollte darauf achten, stressarm zu reisen: Lassen Sie sich Zeit und gehen Sie mit ungewöhnlichen Belastungen vorsichtig um. Gönnen Sie sich immer wieder kleine Pausen. Akzeptieren Sie Ihre Grenzen und scheuen Sie sich nicht, auch mal nach Hilfe zu fragen. Wie Sie Infekten vorbeugen, was Sie bei der Medikamenteneinnahme beachten müssen, wenn eine Zeitverschiebung vorliegt und was im Falle eines Schubes zu tun ist, erfahren Sie hier.

Beugen Sie Infekten vor

Viele Rheumatiker haben aufgrund ihrer Medikamente ein erhöhtes Infektionsrisiko. Daher sollten vorbeugende Maßnahmen – insbesondere im Urlaub – getroffen werden:

  • Denken Sie an die internationale Grundregel: „Boil it, cook it, peel it or forget it!“ (oder: koche es, brate es, schäle es oder vergiss es!)
  • Trinken Sie kein Leitungswasser! Keine Eiswürfel!
  • Vollklimatisierte Hotelzimmer sind oft zu kühl. Und Bronchitis, Husten und Schnupfen sind die Folgen.
  • Meiden Sie Regionen mit hohem Infektionsrisiko.

Zeitverschiebung & Medikamenteneinnahme

Folgende Empfehlungen sollten bezüglich des Einnahmezeitpunktes der Medikamente beachtet werden:

Schmerzmittel: In aller Regel müssen NSAR und die meisten Schmerzmittel zweimal pro Tag, also alle 12 Stunden eingenommen werden. Dies sollte auch bei einer Zeitverschiebung möglichst beibehalten werden. Bei einer mehrstündigen Zeitverschiebung kann es jedoch sein, dass die Schmerztablette mitten in der Nacht geschluckt werden müsste. Um Schmerzen zu vermeiden, empfiehlt es sich, das 12-stündige Intervall eher zu verkürzen. Das bedeutet: die Schmerztablette sollte vor dem Zu-Bett-Gehen geschluckt werden und dann wieder alle 12 Stunden.
Glucokortikoide: Glucokortikoide sollten grundsätzlich frühmorgens (vor 8.00 Uhr) eingenommen werden. Die körpereigene Produktion von Kortison unterliegt nämlich Tagesschwankungen, Produktionsstart ist normalerweise sehr früh morgens, so gegen 4.00 Uhr. Zwischen 6.00 Uhr und 8.00 Uhr morgens erreicht die Produktion Spitzenwerte und gegen 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr fällt sie wieder stark ab. So passt die frühmorgendliche Einnahme des zusätzlichen Kortisons am besten zur körpereigenen Produktion. Daher sollte die Einnahme auch bei einer Zeitverschiebung im Urlaubsland wieder frühmorgens erfolgen. Das bedeutet bei einer Reise in den Osten würde die Tablette nicht nach 24 Stunden geschluckt werden, sondern etwas früher, um wieder in den morgendlichen Rhythmus zu kommen. Bei einer Reise in den Westen dauert es dann entsprechend länger bis die nächste Tablette eingenommen wird. Daher empfiehlt es sich in diesem Fall zur Überbrückung circa ein Drittel der Dosis am Abend der Ankunft einzunehmen.
Alle anderen Medikamente:
Diese sollten zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden, wie zu Hause. Das bedeutet, dass wenn das Präparat immer sonntags um 14.00 Uhr gespritzt wird, sollte es auch in Amerika oder Asien sonntags um 14.00 Uhr Ortszeit gespritzt werden. Da diese Medikamente in der Regel schon über mehrere Monate eingenommen werden, ist im Blut genügend davon vorhanden, so dass eine Verschiebung um weniger als einen Tag die Wirkung nicht beeinflusst.

Was tun, wenn ein Schub kommt?

Mit der richtigen Vorbereitung können Sie einiges dafür tun, um Schübe zu vermeiden. Aber leider gibt es keine Garantie für eine Schubfreiheit. Daher sollten Sie vor Reisebeginn mit Ihrem Arzt über eine sogenannte Kortison-Stoßtherapie sprechen. Ihr Arzt soll ein Dosierungsschema für Sie festlegen, mit dem ein Schub auch im Urlaub kurzfristig behandelt werden kann.

In vielen Ländern gibt es zudem deutschsprachige Ärzte, die in einem solchen Fall aufgesucht werden können. Zur Information des Arztes im Ausland sollten Sie eine Kopie des letzten Arztbriefes mitnehmen.

Die Entscheidung, ob und wann eine Reise abgebrochen werden muss oder unter Umständen gar nicht angetreten werden kann, sollte immer in Abstimmung mit dem behandelnden Facharzt geschehen. Für einen solchen Notfall sollten Sie die Praxis-Telefonnummer mit sich führen.

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