Tipps und Tricks, um die Therapietreue zu steigern

Sollte es Ihnen schwer fallen, sich an Ihr Therapieziel, das Sie und Ihr Arzt vereinbart haben, zu halten, lesen Sie doch weiter und holen sich wertvolle Tipps, wie Sie stets an Ihre Medikation denken.

  • Setzen Sie sich Erinnerungen: Richten Sie eine Erinnerung auf Ihrem Handy ein oder hinterlassen Sie Notizzettel an gut sichtbaren Orten, wie beispielsweise am Kühlschrank oder auf dem Nachttisch.
  • Wählen Sie den Tag, der Ihnen am besten passt: Wenn Sie Ihr Medikament bzw. Ihre Therapie auf an einem bestimmten Tag haben, an dem Sie schon an eine andere routinemäßige Tätigkeit denken müssen, können Sie diese beiden verbinden. Zum Beispiel immer nach Ihrem Training am Dienstagabend.
  • Informieren Sie sich: In manchen Fällen nehmen die Patienten ihre Medikamente auch bewusst nicht richtig ein, zum Beispiel weil sie ihre Krankheit und die Chancen der Therapie nicht richtig verstehen. Da hilft es, sich umfassend zu informieren, zum Beispiel hier auf unserer Website.
  • Dokumentieren Sie Ihre Behandlungserfolge: Finden Sie heraus, was Ihnen besonders gut tut und was eben nicht. Hängt Ihr Wohlbefinden damit zusammen, ob Sie ausgeschlafen sind? Dann dokumentieren Sie, wann Sie am Vortag zu Bett gingen, um dies dann regelmäßig zu tun. Dasselbe gilt für die Ernährung, Ihr soziales Umfeld, sportliche Betätigung etc. Oft sind es Dinge, an die wir gar nicht denken, die uns gut tun.
  • Etablieren Sie eine gute Arzt-Patienten-Kommunikation: Sowohl Ihr Arzt / Ihre Ärztin als auch Sie sind für den Behandlungserfolg verantwortlich. Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Arzt-Patienten-Kommunikation nicht optimal ist, dann sprechen Sie dies an!
  • Treten Sie einer Selbsthilfegruppe bei: Sie sind mit Ihrer Erkrankung nicht alleine. Der Austausch mit anderen Betroffenen kann befreiend wirken. Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Erkrankung Sie psychisch mitnimmt und zu sehr in Ihrem Leben einschränkt, kommt auch eine diesbezügliche Therapie in Frage.
  • Überwinden Sie Ihre Ängste vor der Behandlung: Wenn Sie Angst vor Therapie haben, dann hilft es oft, sich den Nutzen der Behandlung vor Augen zu führen: Sie haben Ihr Krankheitsmanagement in der Hand und können es steuern. Denken Sie immer daran, dass es eine Möglichkeit gibt, Ihre Beschwerden zu lindern, wenn Sie Ihren jeweiligen Therapieplan einhalten.
  • Belohnen Sie sich: Es gibt Schöneres, als Medikamente zu nehmen. Vor allem am Anfang ist es Überwindungssache. Tun Sie sich etwas Gutes und belohnen Sie sich danach! Gönnen Sie sich ein hübsches Kleidungsstück, einen Wellness-Tag oder was auch immer Ihr Herz begehrt.
  • Lassen Sie sich helfen: Oft hilft es auch, das soziale Umfeld einzubinden, um der Therapie treu zu bleiben. Freunde und Familie mit zum Arztgespräch zu bringen und die wichtigen Punkte der Therapie gemeinsam durchzugehen, kann sich positiv auf die Therapietreue auswirken.

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