Rauchfrei – für immer!

Dass Rauchen der Gesundheit schadet, ist bekannt. Wenn Sie an entzündlichen rheumatischen Krankheiten leiden, ist es extrem wichtig, dass Sie damit aufhören. So besteht etwa bei Menschen mit axialer Spondyloarthritis ein Zusammenhang zwischen Rauchen und einem frühen Eintreten von entzündlichen Rückenschmerzen, einer höheren Krankheitsaktivität, einer verminderten Lebensqualität und größeren strukturellen Schäden im Bereich des Nackens und der Wirbelsäule. Da die Bewegung Ihres Brustkorbs durch die axSpA beim Atmen womöglich eingeschränkt wird, können insbesondere Erkrankungen, die sich auf das Rauchen zurückführen lassen, schädlich für Sie sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, dass Sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Er kann Ihnen lokale Selbsthilfegruppen empfehlen oder Sie mit einer Nikotinersatztherapie unterstützen, falls nötig. Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören! Je früher Sie damit aufhören, desto schneller spüren Sie eine Steigerung Ihres Wohlbefindens und Ihrer Gesundheit.

Endlich rauchfrei!

Mit dem Rauchen aufzuhören, ist aber oftmals leichter gesagt als getan. Warum fällt es so schwer, auf die Zigarette zu verzichten? Rauchen ist eine Sucht und die Droge heißt Nikotin. Die Abhängigkeit ist körperlich und physisch. Während die erste Zigarette so gar nicht schmeckt, gewöhnt sich der Körper an die für ihn angenehme Wirkung des Nikotins und verlangt bald nach ständigem Nachschub. Nach einer Weile werden bestimmte Situationen mit dem Rauchen geknüpft, diese Tätigkeiten wecken nach einer gewissen Zeit ein Rauchverlangen. Kaffeetrinken, Stresssituation oder die Zigarette nach getaner Arbeit sind klassische Beispiele dafür. So beginnt das Suchtverhalten. Das mag zwar entmutigend klingen, aber das Bewusstsein, dass eine Sucht besteht, hilft, Stolpersteine auf dem Weg zum Rauchstopp zu erkennen und zu umgehen.

Viele Wege führen aus dem Rauch

Es gibt verschiedene Arten, wie Sie mit dem Rauchen aufhören können und viele Möglichkeiten der Unterstützung, die eine Entwöhnung erleichtern und Ihre Erfolgsaussichten steigern können. Ein Wundermittel, um von der Sucht geheilt zu werden, gibt es nicht. Den Weg aus der Abhängigkeit müssen Sie aus eigener Kraft gehen. Ihre Motivation ist dafür die wichtigste Voraussetzung.

Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, werden Sie durch Höhen und Tiefen schreiten. Sie sollten sich aber immer bewusst machen, dass Sie nicht allein sind. Sie können mit Ihren Freunden und Ihrer Familie jederzeit über Ausstiegspläne sprechen. Sie werden Rückhalt bekommen. Ihre Freunde haben auch Verständnis, wenn Sie in der ersten Zeit nach dem Rauchstopp ab und zu gereizt sind. Sie können sich auch an Experten wenden. Ihr Arzt kann Ihnen Rat geben, welche Unterstützung für Sie geeignet ist. Gehen Sie Schritt für Schritt Ihren Weg in ein rauchfreies Leben. Sie können nur gewinnen, wenn Sie es versuchen!

Wir haben einige Tipps, wie Sie es schaffen können!

Ermitteln Sie, wo Ihre Probleme liegen. Es fällt Ihnen möglicherweise schwer, sich von Zigaretten fernzuhalten, wenn Sie sich unter Freunden aufhalten, die rauchen.

Denken Sie über mögliche Lösungen nach: Wenn Sie sich an einem öffentlichen, rauchfreien Ort verabreden, wo Sie sich drinnen aufhalten, müssen Ihre Freunde nach draußen gehen, um den blauen Dunst einatmen zu können. So kommen Sie nicht mit Zigaretten in Berührung. Oder Sie verbringen Zeit mit Freunden, die nicht rauchen, bis Sie zuversichtlich sind, die alte Gewohnheit besiegt zu haben.

Wählen Sie die für Sie beste Möglichkeit aus und überlegen Sie, was Sie dafür tun müssen. Erklären Sie z.B. den Rauchern unter Ihren Freunden, dass Sie das Rauchen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben wollen und es deshalb zurzeit vermeiden müssen, sich in der Nähe von Zigarettenrauch aufzuhalten.

Probieren Sie es aus. Denken Sie daran, für sich zu beurteilen, wie es gelaufen ist. Wenn dies Ihnen nicht zugesagt hat, z.B. weil Sie diese Freunde vermisst haben, überlegen Sie sich das nächste Mal etwas anderes.


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